Mittlerweile gibt es über 6.000 Technologielösungen für das Marketing im Digitalzeitalter. Dennoch ist bietet keine einzige Lösung eine Antwort auf die größte Herausforderung, den Kampf um die menschliche Aufmerksamkeit. Je digitaler die Kommunikation erfolgt, desto weniger nachhaltig ist diese. Das ist besonders bei der Kundengewinnung sehr wichtig. Online Marketing ist keine Wunderwaffe mehr. Besonders Online Marketing Experten setzen wieder auf handschriftliche Briefe bei der Kundengewinnung. Stellen Sie sich nur vor, wie sehr Sie Ihre Kosten pro Lead senken könnten, wenn Sie bspw. eine Conversion Rate von 30% erzielen, mit einer “kalten” Liste. Kreativität und zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung machen den Unterschied. Wir reden von der Menschlichkeit, etwas was uns gut fühlen lässt. Zum Beispiel persönliche, handschriftliche Briefe. Vielleicht muss doch nicht alles digital sein. Vielleicht wird es Zeit, selektive Rückschritte zur analogen Welt zu gehen. Erfahren Sie hier, wie handgeschriebene Briefe einen wertvollen Beitrag zu Ihren Vertriebszielen leisten können.

Ende des Online Marketing Hypes: Handgeschriebene Briefe bleiben

Technologie macht unsere Kommunikation schneller, einfacher und fast kostenlos. Daher setzten immer mehr Unternehmen auf digitale Marketing-Kampagnen. Diese erschienen günstiger und effektiver. Dummerweise hat sich der Trend mittlerweile überlebt.  Das Grundproblem ist nur schwer zu lösen: Lärm bzw. Marketing-Verdrossenheit. Zwei der führenden E-Mail-Dienstleister der USA, MailChimp und Constant Contact, veröffentlichen regelmäßig interne Statistiken. MailChimp meldet bspw. dass nur 1% aller Marketing E-Mails zu Conversion/Interaktion führen. Und da sprechen wir nicht von kalten Kampagnen zur Kundengewinnung, denn E-Mails ohne vorheriges Opt-in sind faktisch illegal. Wie also kann man effektiver mit Neukunden interagieren, ohne zuvor ein Opt-in erhalten zu haben? Die Antwort erscheint ggf. unglaublich, aber es können tatsächlich handgeschriebene Briefe sein. Die erzielten Ergebnisse sind eindeutig.

Welche Marketingkanäle sind wirklich effektiv ?

Jedes Unternehmen setzt mittlerweile auf digitale Kommunikation. Aus diesem Grund fühlen sich Kunden wie Unternehmen gleichermaßen von der Nachrichtenflut überwältigt. Niemand möchte ständig Angebote zugesendet bekommen und oftmals werden die Absender der E-Mails schlicht ignoriert. „90% aller Führungskräfte geben an, niemals auf Cold Calls oder Werbemails zu reagieren.” (HBR 2012) Für einen Marketing-Experten wird es so immer schwieriger, überhaupt die Aufmerksamkeit von Entscheidungsträgern sowie Kunden zu erhalten. Eine weitere Hürde für Marketing-Experten sind Spamfilter. Dank des immer besseren Machine Learning werden Spamfilter auch immer cleverer. Je weniger Marketing-Inhalte überhaupt in die Inbox gelangen, umso wertloser wird auch die digitale Kommunikation. WordStream geht davon aus, dass Non-Profit-Organisationen jedes Jahr aufgrund von Spamfiltern 15.000$ verlieren, da Fundraising-Mails gar nicht in die Postfächer möglicher Interessenten gelangen. Davon abgesehen verhängen immer mehr Länder strenge Richtlinien, um kalte Anrufe und Werbemails einzuschränken. Wussten Sie bereits, dass das Senden von Cold Mails in den meisten europäischen Ländern verboten ist? In Deutschland etwa sind B2B oder B2C Cold Mails ohne vorheriges Einverständnis verboten. Ihre größte Herausforderung ist es also, überhaupt beachtet zu werden und, sofern möglich, immer aus der Masse herauszustechen. Das funktioniert aber nicht, wenn Sie genau dasselbe machen wie alle anderen. Wie können Sie sich von anderen unterscheiden?

Handschriftliche Briefen stechen hervor

„Digitales Marketing funktioniert nie allein,“ meint Benjamin Leiberich, von manufaktur34. Nachdem Leiberich mit seinen herkömmlichen Methoden zur Kundengewinnung auf Probleme stoß, realisierte er schließlich, dass er seine Methodik anpassen musste. Leiberich erinnerte sich an handschriftliche Nachrichten, den er kurz nach seiner Firmengründung erhalten hatte. In dem Brief stand geschrieben: „Sehr geehrter Herr Leiberich, ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei Ihrem neuen Job!” Diese kurze handgeschriebene Nachricht wurde vom Personalvermittler geschrieben, der ihm einst einen Job vermittelt hat. Er hatte zwar keine persönliche Beziehung mit dem Vermittler, behielt den Brief dennoch während seiner gesamten Zeit in diesem Unternehmen.

Handschriftliche Briefen sind wertvoll

Angenommen Leiberich arbeitete mindestens 4 Jahre in dem Unternehmen (dies entspricht dem Durchschnitt). Das entspricht etwa 1460 Tagen, an denen er immer auf den handschriftlichen Brief auf seinem Schreibtisch blickte. Falls Leiberich eines Tages einen Personalvermittler braucht, wird ihm da sicherlich ein passender Kandidat einfallen. Hätte der Vermittler statt des handschriftlichen Briefes einfach nur eine E-Mail geschrieben, hätte Leiberich diese nach nur einer Minute längst vergessen. Oder er hätte sie wohl überhaupt nicht erst geöffnet. Doch er schrieb einen Brief und Leiberich behielt ihn sichtbar auf seinem Schreibtisch. Diese simple Geste inspirierte Leiberich, einen ähnlichen Ansatz zu verfolgen, um Kunden zu gewinnen. Er schrieb 20 handschriftliche Briefe und sendete diese an mögliche Interessenten. Und das sind seine Ergebnisse:

  • 8 Leads
  • 6 Leads wurden zu neuen Kunden
  • Das entspricht einer Conversion Rate von 30%

Dieses Experiment hat herkömmliche digitale Marketing-Methoden, die sich vorwiegend auf E-Mail-Marketing bezogen, deutlich übertrumpft. Stellen Sie sich nur vor, wie sehr Sie Ihre Kosten pro Lead senken könnten, wenn Sie sich über eine Conversion Rate von 30% freuen könnten.

Eine Investition in handschriftliche Briefe lohnt sich

Handschriftliche Briefe sind anders. Sie kommen völlig unerwartet. Aber sie kosten auch mehr als E-Mails. Und dennoch lohnt sich das Investment. Handschriftliche Nachrichten werden nicht zum Bankrott führen. Sie sind ein gutes Investment, den sie führen zu mehr Einnahmen. Es ist so gut wie sicher, dass Ihre Kunden den Brief öffnen und womöglich auch eine Zeit lang behalten werden. Wenn Sie ein wenig mehr Zeit und Geld in die Hand nehmen, wird dies Früchte tragen. Es zeigt den Interessenten, dass sie mehr als nur E-Mail-Adressen in einer Datenbank sind. Fakt ist, dass sich 80% der Deutschen über handschriftliche Nachrichten und Briefe freut.

Marketing: Qualität schlägt Quantität

Denken Sie mal an handschriftliche Briefe und Postkarten. Was für Gefühle verbinden Sie damit? Glücklich, besonders oder beachtet sind nur einige der Adjektive, die Ihnen einfallen werden. Genau das macht handschriftliche Briefe so effektiv. Sie erhalten die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden und Interessenten. Handschriftliche Briefe sind natürlich nicht so schnell geschrieben wie E-Mails und erfordern auch mehr Gedankengänge. Die Nachricht muss genau auf den Empfänger zugeschnitten werden. Zum Beispiel:

  • Laden Sie Kunden oder Interessenten zu Ihren Webinars ein
  • Stellen Sie sich neuen Interessenten vor
  • Bedanken Sie sich bei Kunden nach einem Kauf
  • Denken Sie an wichtige Termine eines Kunden wie dessen Geburtstag, Feiertage usw.

Womöglich können Sie nicht so viele handschriftliche Briefe versenden wie E-Mails, aber per Hand geschriebene Nachrichten zeigen, wie sehr Sie mit Ihren Kunden in Kontakt steht und vermitteln ein Gefühl der persönlichen Nähe. Aus der Sicht eines neuen Unternehmens ist dieser analoge Ansatz besser als sein digitales Pendant. Denn handschriftliche Nachrichten bewirken positive Emotionen.

Marketingerfolg ist vor allem eine Frage der Balance

Sollten Sie also Ihre digitalen Methoden zur Kundengewinnung aufgeben und sich voll und ganz auf handschriftliche Briefe konzentrieren? Natürlich nicht. Und er ist auch keine Antwort auf alle Herausforderungen, die Sie bei diesen Kampagnen im digitalen Zeitalter haben werden. Doch er kann eine effektive Ergänzung zu Ihren bisherigen Bemühungen zur Kundengewinnung darstellen. Es ist immer verlockend, neue Dinge auszuprobieren. Wir haben uns so sehr an die digitale Kommunikation gewöhnt, dass wir uns gar nicht mehr an die Effektivität klassischer Methoden erinnern. Man darf nicht vergessen: Handgeschriebene Briefe und Nachrichten erzeugen bis zu 30% mehr Lead-Conversions. Bedenken Sie immer: Der wahre Erfolg bei der Kundengewinnung bedarf sowohl digitale als auch analoge Elemente. Schauen Sie am besten in unserem Onlineshop, dort finden Sie eine große Auswahl der standardisierten handgeschriebenen Briefe. Wenn wir bei dem Thema klassische Marketing-Kampagnen sind, dürfen wir die Authentizität nicht vergessen. Was ist für Sie authentischer? Eine maschinell erstellte Drucksache, oder doch eine persönliche, handgeschriebene Nachricht? Sie können natürlich jeden einzelnen Brief selbst als handgeschriebene Nachricht verfassen, doch manchmal fehlt hierfür die Zeit. Man muss allerdings auch bei handschriftlichen Werbebriefen ein paar sehr wichtige Erfolgsfaktoren berücksichtigen. Das ist unter anderem der Grund, warum wir mit Robotern arbeiten. Sie sind fehlerfrei und sorgen für eine konstant hochwertige Qualität.